[ Der Online-Dienst des Trierischen Volksfreundes, »inTRinet«, faßt
alle Ereignisse um die Aktion »Für das Leben von Daja« auf einer
Sonderseite für Sie zusammen.
]

FÜR DAS LEBEN VON DAJA
»Mein Name ist Daja Zenz. Ich bin 17 Jahre jung und stamme aus Wittlich.
Anfang des Jahres erkrankte ich an Leukämie. Ich kann nur durch eine Knochenmark-Transplantation weiterleben.
Bitte helfen Sie mir«

Die 17jährige Daja aus 				Wittlich


FACTS

Wir brauchen
Geld

Um das Leben von Daja zu retten, werden an erster Stelle Geldspenden benötigt. Die Kosten einer Bluttypisierung betragen 100,- DM. Auch wenn viele Blutspenden vorliegen, getestet werden kann leider nur solange, wie Spendengelder vorliegen, oder Sie bereit sind, die Kosten - wenn möglich - selbst zu übernehmen. Auch Teilspenden helfen weiter.
Wir brauchen Bluttests
Die Suche nach dem geeigneten Knochenmark ist für die Ärzte von Daja schwierig, für Sie jedoch einfach. Lediglich 10 ml Blut genügen für den Test, um festzustellen, ob Sie (18 bis 50 Jahre alt) als Knochenmarkspender in Frage kommen. Ihr Test hilft übrigens auch anderen Leukämiekranken, weil Ihre Daten mit Ihrem Einverständnis in einer Spenderbank registriert werden.
Wir brauchen
Sie

In Ihrem Knochenmark (nicht zu verwechseln mit Rückenmark) könnte sich der Code befinden, der das blutbindende System in Dajas Körper wieder intakt werden läßt. Bitte helfen Sie!
Sonderkonten für Spenden:
Sparkasse Trier
Kto.-Nr.: 990390, BLZ 585 501 30
Deutsche Bank AG, Filiale Trier
Kto.-Nr.: 0720060, BLZ 585 700 48
Spendenquittungen werden ab 100,- DM von der Stefan-Morsch-Stiftung ausgestellt. Bis 100,- DM gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung.



Weitere Informationen:
STEFAN-MORSCH-STIFTUNG
Feckweilerhaide 2, 55765 Birkenfeld, Telefon 06782/99330

Die Hilfsaktion wird unterstützt von:

Stefan-Morsch-Stiftung, Dorint Hotel Trier, Unterhaltungszentrum Riverside, Radio RPR Eins, Trierischer Volksfreund, Medienfabrik Trier.

Liebe Internet-Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,

in der Bundesrepublik Deutschland erkranken jährlich ca. 2.000 Personen - insbesondere Kinder und Jugendliche - an Leukämie. Einem Teil der Patienten kann mit einer gezielten Chemo-Therapie geholfen werden. In den meisten Fällen ist es jedoch notwendig, daß das Knochenmark des Patienten völlig ausgetauscht wird.

Sofern ein Gewebe-identische Geschwisterteil zur Verfügung steht, ist die Übertragung des Knochenmarks meistens unproblematisch. In der Regel ist es jedoch erforderlich, in der übrigen Bevölkerung einen Gewebe-identischen nichtverwandten Knochenmarkspender ausfindig zu machen. Während in England, Holland, USA bereits größere Spenderpools für diesen Zweck zur Verfügung stehen, kann sich der Ausbau des nationalen Registers innerhalb der Bundesrepublik Deutschland noch weiter entwickeln.

Die Stefan-Morsch-Stiftung hat es sich seit 1986 zur Aufgabe gemacht, durch gezielte Informationen viele Spender zu gewinnen und den weiteren Ausbau des Zentralen Knochenmarkspender-Registers in Ulm voranzutreiben.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, ist die Stiftung dringend auf Spenden und Spender angewiesen.

Knochenmarkspender kann jeder gesunde Bürger im Alter von 18 bis 50 Jahren werden, der bereit ist, sich bei Bedarf Knochenmark (nicht Rückenmark) zur Übertragung an Leukämiekranken entnehmen zu lassen.

Einen finanziellen Beitrag kann jeder leisten, der dazu in der Lage ist, aber z. B. aufgrund einer Erkrankung nicht selbst als Knochenmarkspender in Frage kommen kann.

Mit der Knochenmarkspende können Sie ein Menschenleben retten.

Was geschieht mit dem Spender?

Zunächst einmal entnimmt der Hausarzt eine Blutprobe, die in einem Zentrallabor über die Stefan-Morsch-Stiftung auf die Gewebemerkmale hin untersucht wird (Typisierung). Die persönlichen Daten werden dem Spender mitgeteilt und in der Datei der Stiftung sowie im Zentralregister in Ulm anonymsiert gespeichert.

Nur im Bedarfsfall und nach einer gründlichen Untersuchung werden dem Spender - in der Regel unter Vollnarkose - 500 - 1.000 ml Knochenmark aus dem Beckenknochen entnommen. Dies bedeutet für den gesunden Spender nur ein sehr geringfügiges Narkoserisiko. Der Spender kann die Klinik im Regelfall am nächsten oder übernächsten Tag verlassen.

Alle entstehenden Unkosten für die Knochenmarkspende und für den Spender selbst werden von der Versicherung des Patienten übernommen.

Auch Sie können sich selbstverständlich zur Durchführung der Blutuntersuchung bei der Stiftung melden, wenn Sie sich als Knochenmarkspender zur Verfügung stellen möchten.

Die Bestimmung der Gewebemerkmale ist ein kostspieliges Unterfangen. Nur in wenigen Fällen übernehmen die Personen, die sich zu einer Knochenmarkspende bereitfinden, auch die Kosten für ihre eigene Typisierung. Für die übrigen freiwilligen Spender ist die Stiftung darauf angewiesen, daß ein entsprechendes finanzielles Spendenaufkommen für diesen Zweck verfügbar ist.

Die Typisierung eines freiwilligen Knochenmarkspenders kostet in der Regel 100,- DM.

Derzeit stehen der Stiftung wieder ausreichend freiwillige Spender zur Verfügung. Die finanziellen Mittel reichen jedoch nicht aus, um die Untersuchung durchführen zu können.

Wir bitten deshalb um eine finanzielle Unterstützung zur Erfüllung unserer wichtigen Aufgaben zum Ausbau der Nationalen Datei für Knochenmarkspender.

Ihre Stefan-Morsch-Stiftung



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